Klamm ist Deutschlehrer, zu alt für einen Neuanfang, zu jung für die Frühpensionierung. In einem Brief beschuldigt ihn eine Schulklasse, aufgrund seiner überstrengen Notengebung am Tod eines Mit-schülers schuld zu sein. Bevor Klamm sich nicht öffentlich entschuldigt, wollen die Schüler an seinem Unterricht nicht mehr teilnehmen. Angesichts dieser "Kriegserklärung nimmt Klamm den Kampf auf. Durch Ignorieren, Verteidigen, Bündnisse suchen, Angriff, Bitten und Drohen.

 

Das Stück erzählt vom Drama eines Menschen, der vielleicht einen folgenschweren Fehler begangen hat. Es provoziert eine Debatte über das System Schule und die Machtverhältnisse und Abhängigkeiten zwischen Lehrern und Schülern.

 

Wir spielen "Klamms Krieg" am Originalschauplatz des Klassenzimmers, was eine unmittelbare Nähe zwischen Publikum und Spieler erfordert. Der Schulraum erweist sich in der Zuspitzung des Dramas als  theatralischer Ort, dessen Charakter im Alltag verborgen bleibt. Den erwachsenen Zuschauern wird die Erinnerung an nie ganz Vergangenes präsent.

 

"Als Kinder sind sie gekommen, als Erwachsene gehen sie fort. In jedem steckt ein Teil von mir, lebt in Ihnen weiter und zieht hinaus in die Welt." (Klamm)

 

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Sie können diese  Inszenierung in Abendvorstellungen in Schulen sehen oder sie vormittags zu sich ins Klassenzimmer  einladen. Die Kosten belaufen sich auf 5€ pro Schüler, mindestens aber 150€, bei Schulen ausserhalb Freiburgs müssen wir zusätzlich Fahrtkosten berechnen.

Es wird ein Klassenzimmer mit einem Fenster, einem Waschbecken und einer Steckdose benötigt, ausserdem ein kleiner Raum der als Garderobe nutzbar ist.

Nähere Informationen erhalten Sie unter 0761-31470.

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Für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene

 

 

Regie:
Renate Obermaier

Stephan Weiland

Regieassistenz:
Sonja Karadza
es spielt:
Heinzl Spagl

Licht:
Bernhard Ott
Technik:
Uwe Engler

 

 

Premiere:
6. Juli 2007

Rechte:
Gustav Kiepenheuer Verlagsanstalt