Käthi
B.
von
Beat Fäh
Freiburger Fassung von Dieter Kümmel, Stephan Weiland
| Käthi:
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Ich
spiele. |
| Schäfer:
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Im
Dunkeln. Im Keller. Im Schrank. |
| Käthi: |
Wenn keiner guckt,
brauch ich auch kein Licht. |
| Schäfer:
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Du möchtest,
daß dir jemand zuguckt?. |
Zwei Menschen treffen
an einem ungewöhnlichen Ort aufeinander. Ein Kind im Keller
und ein Erwachsener, der gerade so mit seinem eigenen Leben und
seinem Beruf als Kellner zurechtkommt. Strategien der Macht bestimmen
von Beginn an dieses Aufeinandertreffen - der Kellerraum wird zum
Spielfeld für die Autorität eines Erwachsenen und die
Aufsässigkeit eines Kindes.

Käthis Spielwut
und Phantasie konfrontieren den Erwachsenen mit seinen Grenzen,
mit seiner eigenen Unfähigkeit, noch zu spielen. Käthi
agiert in ihrem Keller auf eigenem Terrain und ist so dem Erwachsenen
voraus. Sie nutzt jede Schwäche Schäfers, um ihren Kopf
durchzusetzen. Aber Schäfer gelingt es, sich aus seinem Korsett
der Anpassung , des "Jawohl" - Sagens zu befreien. Und Käthi
merkt, daß ihr Gegenüber, solange er gefesselt ist, ihr die
Einsamkeit nicht vertreibt.
für Kinder und
Erwachsene, ab 12 Jahren
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Regie:
Dieter Kümmel
Musik: Harald Kimmig
Bühne:
Martin Baldenhofer,
Margrit Schneider
Dramaturgie:
Stephan Weiland
Es
spielen:
Kirsten Trustaedt,
Heinzl Spagl
Rechte:
StückGut Verlag
Premiere:
11. Februrar 1994
Gesamtspieldauer:
75 Minuten
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