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Geschichten aus dem Marienbad

Erzähltheater für Kinder und Erwachsene



Regie:
Dieter Kümmel
Regieassistenz:
Sonja Karadša
Bühne:
Martin Baldenhofer
Bühnentechnik:
Bernhard Ott,
Uwe Engler
Dramaturgie:
Karola Marsch
Stephan Weiland


 

Wovon träumst du, kleiner Bär?

nach einem Buch von Hans de Beer

Die Nächte werden länger, die Tage kürzer, die Blätter fallen von den Bäumen: Es ist Herbst, und bald kommt der Winter. Bernhard, ein kleiner Braunbär, kann den Winter gar nicht leiden. Zum ersten Mal soll er allein in seiner Höhle Winterschlaf halten. Denn die Zeit der großen Familienhöhlen mit der Mutter und den Geschwistern ist vorbei. Nun muß Bernhard für sich selber sorgen. Aber sich wie alle anderen Bären "gemütlich einzurichten", dazu hat er überhaupt keine Lust. Er macht sich auf – in den Süden. Und so gibt es in diesem Winter für Bernhard noch ganz traumhafte Überraschungen.

Es spielen:
Renate Obermaier
Heinzl Spagl

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Hat Opa einen Anzug an?

Eine Geschichte von Amelie Fried mit Bildern von Jacky Gleich

Amelie Fried erzählt eine kleine Geschichte über ein großes Thema. Wie kann jemand gleichzeitig auf dem Friedhof liegen und im Himmel sein? Was ist denn überhaupt die Seele? Wann muß ich sterben? Und was bleibt von Opa, wenn ich vergesse, wie er aussieht? All diese Fragen stellt sich der kleine Bruno, seit sein Opa gestorben ist. Von seinen Eltern begleitet, durchlebt er Gefühle der Wut, von Trauer und Abschiedsschmerz. Aber dadurch wird das, was sich da anfühlt wie ein Loch in der Brust, auch wieder kleiner, und so findet Bruno zurück zum Lachen und Glücklichsein. Und dann ist da noch Tante Mizzi, deren Bauch dicker und dicker geworden ist. Eine kleine Geschichte über ein großes Thema mit Bildern, Senfbroten und viel Humor, in Szene gesetzt nach dem gleichnamigen Bilderbuch.

Idee und Spiel:
Christoph Müller
Musik:
Harald Kimmig

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Die Nachtigall

nach Hans Christian Andersen

"Die Nachtigall" erzählt vom Verhältnis zwischen Natur und faßt das Widersprüchliche von technischer Reproduzierbarkeit und gelebter Erfahrung in eine phantastische Ferne am Hof des chinesischen Kaisers. Lange Zeit weiß der Kaiser nichts von der Nachtigall, die im Wald hinter seinem prächtigen Garten lebt. Er läßt sie zu sich an den Hof kommen, und ihr wundersamer Gesang treibt ihm die Tränen in die Augen. Aber dann ersetzt eine künstliche Nachtigall, die niemals müde wird, ein Wunder der Feinmechanik geschaffen von menschlicher Hand, den Gesang der echten Nachtigall. Doch eines Tages bricht das Räderwerk, der Kaiser sieht sich von Todesahnungen umgeben. Was nützt nun das schimmernde Gefieder des künstlichen Vogels! Die echte Nachtigall kehrt aus ihrer Verbannung zurück und ihr Gesang von der Freiheit verscheucht die Schatten des Todes.

Idee und Spiel:
Daniela Mohr

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Dirk der Zwerg

nach einer Geschichte von Armando

Dirk, der größte Angeber im Zwergenreich, bringt mit beharrlicher Besserwisserei und Eindruck-Schinden den ganzen Zwergenstaat ins Wanken. Selbst der König aller Zwerge muß schließlich vor seinen sinnlosen Fragen kapitulieren. Gebrochen findet er sich auf einer ungesunden Insel wieder, und Dirk, ein wirklich blöder Kerl, hat es bis auf den Thron geschafft. Zum Glück sind diese Geschichte und die in ihr handelnden Personen nur erfunden.

Idee und Spiel:
Hubert Fehrenbacher
Dietmar Kohn

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Nebensache

von Gitte Kath und Jakob Mendel

H. SpaglEin Mann mit Mantel, Hut und einer angerauchten Zigarette hinter dem Ohr betritt die Bühne. Er hat eine Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte vom Aufbruch, von Wünschen, Hoffnungen und Enttäuschungen. Vor unseren Augen entsteht ein kleines Bauernhofidyll. Hier lebte einst ein Bauer. Er bestellte die Felder, versorgte die Tiere. Er war es zufrieden. Aber dann meinte er, es fehle etwas, so sehr ruhig und geordnet lief sein Leben von morgens bis abends. Also fährt der Bauer eines Samstagabends auf seinem Traktor in die Stadt. Hier trifft er auf die Frau seines Herzens. Als er mit ihr eine Familie gründet, scheint das Glück perfekt. Was aber kommt nach dem Glück?

Inszenierung:
Hubert Fehrenbacher
mit:
Heinzl Spagl

aus dem Dänischen von Volker Quandt

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Das Mächen mit den Schwefelhölzern

nach Hans Christian Andersen

In einer bitterkalten Silvesternacht bietet ein barfüßiges Mädchen Streichhölzer feil. Achtlos eilen die Passanten an ihr vorbei. Für ein bißchen Wärme und Licht verbrennt das Mädchen seine Schwefelhölzer und erblickt im aufscheinenden Licht Bilder einer heilen, geborgenen Welt. Es erfriert – und verwirklicht doch im selben Moment, irdischem Elend entflohen, den Traum von Glück in den Armen der geliebten Großmutter im Himmel.
Das Ende mag auf den ersten Blick sentimental und verklärend erscheinen, aber wie kaum ein anderes schafft dieses Märchen eine Sensibilisierung gegenüber sozialer Not und Gefühllosigkeit.

Spiel:
Kirsten Trustaedt
Sonja Karadša

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