
Irgendwo in einem Flußtal sitzt ein Flußpferd am Ufer und betrachtet
das still dahinfließende Wasser. Das Flußpferd ist zufrieden mit
sich und seiner kleinen Welt, genießt seine füllige Behäbigkeit
und liebt nichts mehr, als zu schwimmen.
Da taucht ein Rennpferd auf, schnell und beweglich, voll Freiheitsdrang, eitel
und herausgeputzt. Und - es kann tanzen! Ein Streit entbrennt, wer von beiden
das richtige Pferd ist. Selbstzweifel machen sich breit. Beide beginnen, so
werden zu wollen, wie der andere zu sein scheint, auch wenn es weh tut und
große Opfer verlangt. Sie geben ihr bisheriges Dasein auf. Das Flußpferd
will dünn werden und tanzen, das Pferd dick und plump sein, um auf dem
Wasser treiben zu können wie ein Korken. ...
Eine kleine Geschichte über das "ich-selbst-sein", das "anders
sein" und über den Zweifel an sich.
Regie:
Stephan Weiland
Es spielt:
Hubertus Fehrenbacher
Bühnentechnik:
Bernhard Ott
Rechte:
Verlag Autorenagentur
Dauer:
45 min
Erzähltheater für Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene
aus dem Schwedischen von Verena Reichel
