von Michail Bulgakow
nach dem Roman von Miguel Cervantes

Jeder kennt den Ritter von der traurigen Gestalt, der in die Welt zieht, um Prinzessinnen zu befreien, Riesen und Zauberer zu bezwingen, mit Hammelherden und Windmühlen kämpft. Einem der sich eine
eigene Wirklichkeit schafft um die Welt so zu sehen wie sie sein sollte. Oft schlägt er dabei über die Stränge, er wird verprügelt und verlacht. Aber Don Quijote steht immer wieder auf, so wird sein Scheitern fast schon zum strahlenden Sieg.
Cervantes hat seinem verrückten Helden einen mahnenden Begleiter zur Seite gestellt, Sancho Pansa, der einfache Bauer, mit dem Herz am rechten Fleck, für den zwei und zwei immer vier macht. In ihm spiegelt sich am Ende die Erkenntnis dass die „vier“ verschiedene Farben haben kann, dass die Wirklichkeit immer im Auge des Betrachters entsteht, veränderbar und hoffnungsvoll ist, will man es nur sehen.
Der Regisseur Marc Günther inszeniert die wunderbare Bühnenadaption Bulgakows als ein tragikomisches, bilderreiches Roadmovie mit viel Musik, rund um’s Becken des Marienbads.
Für Kinder ab 8 Jahren und Erwachsene
Dauer ca 120 Minuten mit Pause
Regie:
Marc Günther
Bühne/
Kostüme:
Ilaa Tietz
Dramaturgie:
Sonja Karadža
Technische Leitung/ Licht:
Bernhard Ott
Bühnenbau:
Tommy Müller, Tom Toussaint
Technik:
Mario Kreutzer
Ton:
Ingo Burghardt, Nikolaus Rapp
Ausstattungsassistenz:
Sophia Neuhofer
Es spielen:
Daniela Mohr
Renate Obermaier, Nadine Werner
Hubert Fehrenbacher
Dietmar Kohn
Christoph Müller
Heinzl Spagl
Rechte:
Henschel Verlag
Berlin
Premiere:
19. Januar 2008