Die IRAN - Gastspielreise des Theaters im Marienbad

11. – 25 Oktober 2003


   

Gespräche im Marienbad

Unwiederbringliche Augenblicke

Bericht über eine Theaterreise mit "Parzival" und "Die Geschichte vom Onkelchen" in den Iran, nach Teheran und Isfahan

Mit Tankred Dorst, Ursula Ehler, Hartmut Krug u.a.

Der Iran ist die einzige Islamische Republik der Welt. Ein Land, in dem Religion und Staat sehr eng miteinander verschmelzen. Ein Land mit strengen Regeln für das Zusammenleben von Mann und Frau. Als wir vom 11. bis 25. Oktober eine Theaterreise nach Teheran und in die Freiburger Partnerstadt Isfahan unternahmen, lernten wir den Iran als ein schönes, widersprüchliches Land kennen. Unsere Theatervorstellungen, die Arbeitsgespräche und Diskussionen vor allem aber die persönlichen Gespräche mit dem Publikum haben uns Einblicke in das Alltagsleben und die kulturellen Traditionen ermöglicht. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an die Rechtsanwältin Shirin Ebadi bringt unsere Eindrücke zugleich in einen größeren aktuellen Kontext. Fern von der „Achse des Bösen“, von „westlichem Imperialismus“ und ähnlichen Begriffen rückt das Alltagsleben der Iraner und Iranerinnen in den westlichen Blick.
In Erfahrungsberichten, in Erzählungen und Bildern möchten wir Ihnen unsere Eindrücke schildern. Zu Gast sind u.a. das Autorenpaar Tankred Dorst und Ursula Ehler sowie der Journalist Hartmut Krug, die gemeinsam einen Teil des Beiprogramms in Isfahan und Teheran bestritten. Darüber hinaus sollen noch einmal die kulturpolitischen Dimensionen der Reise beleuchtet werden - z.B. ihre Bedeutung für die Partnerschaft von Freiburg und Isfahan und das Engagement des Goethe Instituts/Inter Nationes bei der kulturellen Annäherung an den Iran.

 

 

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Sonntag,
30. November 20:00h

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