Gespräche im Marienbad
Unwiederbringliche Augenblicke
Bericht über eine Theaterreise mit "Parzival" und "Die
Geschichte vom Onkelchen" in den Iran, nach Teheran und Isfahan
Mit Tankred Dorst, Ursula Ehler, Hartmut Krug
u.a.
Der Iran ist die einzige Islamische Republik der
Welt. Ein Land, in dem Religion und Staat sehr eng miteinander
verschmelzen. Ein Land mit strengen Regeln für das Zusammenleben
von Mann und Frau. Als wir vom 11. bis 25. Oktober eine Theaterreise
nach Teheran und in die Freiburger Partnerstadt Isfahan unternahmen,
lernten wir den Iran als ein schönes, widersprüchliches
Land kennen. Unsere Theatervorstellungen, die Arbeitsgespräche
und Diskussionen vor allem aber die persönlichen Gespräche
mit dem Publikum haben uns Einblicke in das Alltagsleben und
die kulturellen Traditionen ermöglicht. Die Verleihung
des Friedensnobelpreises an die Rechtsanwältin Shirin
Ebadi bringt unsere Eindrücke zugleich in einen größeren
aktuellen Kontext. Fern von der „Achse des Bösen“,
von „westlichem Imperialismus“ und ähnlichen
Begriffen rückt das Alltagsleben der Iraner und Iranerinnen
in den westlichen Blick.
In Erfahrungsberichten, in Erzählungen und Bildern möchten
wir Ihnen unsere Eindrücke schildern. Zu Gast sind u.a.
das Autorenpaar Tankred Dorst und Ursula Ehler sowie der Journalist
Hartmut Krug, die gemeinsam einen Teil des Beiprogramms in
Isfahan und Teheran bestritten. Darüber hinaus sollen
noch einmal die kulturpolitischen Dimensionen der Reise beleuchtet
werden - z.B. ihre Bedeutung für die Partnerschaft von
Freiburg und Isfahan und das Engagement des Goethe Instituts/Inter
Nationes bei der kulturellen Annäherung an den Iran.
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