DIVINE HORSEMEN: THE LIVING GODS OF HAITI
| USA 1947-51 | 55 Min.
Di 20.06., 21.30 mit Einführung | Sa 24.06., 17.30 |

DIVINE HORSEMEN war mit Sicherheit das am größten angelegte Filmwerk von der berühmten Avantgardefilmerin und Tänzerin  Maya Deren - ursprünglich geplant als Dokumentation von Voodoo-Tanzritualen, verlor / fand sich Maya Deren immer mehr in der Welt des Voodoos. Von 1947 bis 1955 dreht sie auf Haiti den Dokumentarfilm über Voodoo und wird zuletzt als Voodoo Priesterin initiiert, was die intimen Details in den Kult erklärt, die in ihrem Film festgehalten sind. Den eigentlichen Film zu beenden war sie Ihr Leben lang nicht mehr in der Lage, stattdessen veröffentlicht sie 1953 ein Buch über Realtität und Mythologie des Voodoos: „Divine Horseman: The Living Gods of Haiti“.  Zuletzt erlangte sie selber den Status einer Voodoo Priesterin und schrieb Bücher über die verschiedenen Voodoo Kulte. Den eigentlichen Film zu beenden war sie Ihr Leben lang nicht mehr in der Lage. Nach ihrem Tod versuchte stellte  ihr dritter Ehemann, der U.S. amerikanische Komponist japanischer Abstammung Teiji Ito zusammen mit Cherel Ito eine fragmentarische Version herzustellen, die etwas von der Begeisterung und Qualität von Derens Bildern wiedergibt. Sie filmt die rituellen Bewegungen nicht nur ab, sondern wandelt sie in eine gleichwertige Filmsprache um.
DIVINE HORSEMEN besteht weitgehend aus verschiedenen Ritualen, tTänzen und Musik,  vverschiedene Götter werden angerufen und Opfer dargebracht auf einen "erklärenden" Kommentar wird verzichtet.
Regie, Buch und Kamera: Maya Deren | Musik: Teiji Ito