REQUIEM
| Deutschland 2005 | 93 Min. |
| Mi 21.06., 21.30 | Sa 24.06., 19.30 | Sa 01.07., 17.30 |
Erzählt
wird die Geschichte von Michaela Klinger, einer jungen Frau,
aufgewachsen in einem streng katholischen Elternhaus und auch selbst
fest im Glauben. Michaela leidet an Epilepsie und gegen den Willen
ihrer Mutter zieht sie nach Tübingen, um dort zu studieren.
Schnell findet sie dort Freunde und geniesßst die neue Freiheit.
Doch schon bald beginnt Michaela unter Wahnvorstellungen und
Anfällen zu leiden und glaubt besessen zu sein.
Hans-Christian
Schmidts Bearbeitung der wahren Geschichte der Anneliese Michel, die
1976 Jahren nach halbjährigem Exorzismus an Unterernährung
starb, setzt auf Milieuschilderung: Einerseits die enge bigotte Welt
des Elternhauses, der Kirchengemeinde und des Dorfs, andererseits die
freie Welt der Stadt und der Uni. Sandra Hüller hat für ihre
einfühlsame Darstellung der Michaela zu Recht in Berlin den
Silbernen Bären verliehen bekommen.
Regie:
Hans-Christian Schmid | Buch: Bernd Lange | Kamera: Bogumił Godfrejow |
mit Sandra Hüller, Burghart Klaußner, Imogen Kogge